Untitled Post 13. Februar 201930. Juni 2022Martin W. Zaglmaier MONOLOG IX Ich würd‘ mich nur, wenn ich wild schreien würde, erschrecken. Doch bliebe ich wie alle Tage still, wär‘ jeder Tag ewige Nacht.
Untitled Post 11. Februar 201930. Juni 2022Martin W. Zaglmaier ABWECHSLUNG Unser Blick wandert und wandert Tag für Tag von Gesicht zu Gesicht. Denn so sehr wir die Launen der Anderen hassen, lieben wir sie auch!
Untitled Post 26. Januar 201930. Juni 2022Martin W. Zaglmaier WUNSCHTRAUM Ach, meines Kopfes sanfter Schmerz, atme – atme tief ein und aus und flieg‘ – flieg‘ zu dem Chor stolzer Wolken oder flieg‘ – flieg‘ in den Grund der Stille hinauf!
Untitled Post 24. Dezember 201830. Juni 2022Martin W. Zaglmaier IRGENDWIE IRGENDWER Wenn irgendwie irgendwo irgendjemand irgendetwas sagt, fragt irgendwer: Was – was soll denn das und wie bitte – wie bitte meint er denn das?, dass irgendwer irgendwo irgendwie fragt: Warum – warum fragt er denn das und wann bitte – wann bitte antwortet ihm irgendwie irgendwer?
Untitled Post 30. November 201830. Juni 2022Martin W. Zaglmaier WOCHENEND- DILEMMA Entweder wir fliehen, von des Tages schrillen Lärm erniedrigt, in die laute Welt eines Filmes oder wir fliehen unermüdlich, von der Stille der Wohnung gedemütigt, zum Lesen ins kalte Bett.
Untitled Post 4. November 201830. Juni 2022Martin W. Zaglmaier ALPTRAUM VIII Die Kissen bleiben härter als Steine auf den Wegen. Wir fallen an den Tagen und auch an dunklen Nächten von einem dunklen Alptraum in einen Andren. Da an dem langen Abend kein noch so langes Leben den lebensmüden Menschen argloses Träumen lehrt.